IM HISTORISCHEN KOSTÜM...DURCH VERSCHIEDENE MUSIKALISCHE EPOQUEN REISEN

Zwischen den Kriegen (1918-1939)

Diese Zeit der europäischen Geschichte beginnt am Ende des Deutsch-Französischen Krieges 1871 und endet circa Anfang des ersten Weltkrieges 1914. Es ist eine Zeit von Frieden und Wohlstand, zur Jahrhundertwende, die viele wissenschaftliche und technologische Entdeckungen, sowie künstlerische und kulturelle Werke inspiriert hat.
Ein goldenes Zeitalter für Operetten mit J.Offenbach und J.Strauss ; der Anfang von Musicals wie My Fair Lady : es ist ein besonderer Genuss, solche Gattungen zu singen, ohne die Oper mit den wunderschönen Arien von G.Puccini zu vergessen!

Belle époque (1870-1914)

Die Zeit zwischen den Kriegen ist reich an vielseitigem Repertoire. In Frankreich hat die leichte „Chanson populaire“ sehr viel Erfolg. Die Lieder „J’attendrai“ oder „La complainte de la butte“ gehören zur französischen Volkskultur, während in Deutschland und in Wien die Operette vor wunderschönen Stücken, wie die berühmte Arie aus Guiditta von Franz Lehar „Meine Lippen, sie küssen so heiss“ trieft.
Der Anfang des neunzehnten Jahrhunderts wurde klar von der Romantik beeinflusst.
Zuerst erobert sie die französische Oper. In Paris teilen sich H.Berlioz, G.Meyerber oder C.Gounod (mit seinem berühmten Arie „l’air des bijoux“ aus dem Oper Faust) die Bühne.
Deutschland kann auch mit berühmten Komponisten wie L.v.Beethoven (mit der Oper Fidelio) oder C.m.v.Weber aufwarten.
Die italienische Oper, ihrerseits, erfindet das berühmte Bel canto dank G.Rossini. Diese Art von Virtuosität wird auch andere Komponisten wie V.Bellini, G.Donizetti oder den berühmten G.Verdi inspirieren.
Das Cemballo wird auch durch das Klavier ersetzt. Es entwickelt sich eine neue musikalische Richtung: das Lied. Diese vokale Musik (Text aus romantischen Gedichten) wird durch dieses neue Instrument begleitet. Der berühmte Komponist, der diese Richtung bekannt gemacht hat, ist F.Schubert. Seine „Schubertiade“ wurden damals in privaten Salons sehr berühmt.

Krinolinezeit (1.Teil 19.Jh.)

Wiener Klassik (Ende 18.Jh.)

Diese Zeit, die der Barockzeit deren Harmonie reich und komplex war, folgte, zeichnet sich hauptsächlich durch eine Vereinfachung der Akkorde und der Richtungen aus.
Man kann die Vorrangstellung der begleiteten Melodie aus der Oper beobachten.
Die einflussreichen Komponisten sind J.Haydn, W.A.Mozart, sowie L.V.Beethoven in jungen Jahren.
Die italienische Oper wird von C.W.Gluck sowie W.A.Mozart in Frage gestellt. Sie wird sich zur „Opéra comique“ (Oper mit gesprochenen Szenen, wie das deutsche Singspiel und die Zauberflöte von W.A.Mozart) oder zur „Opéra bouffe“ wie Don Giovanni, entwickeln.
Wunderschöne Messen wie das Requiem werden ebenfalls komponiert.
Zu dieser Zeit vernachlässigen die Musiker Ihre Mäzene und erlangen eine gewisse Unabhängigkeit. Man kann sagen, dass W.A.Mozart den Weg geebnet hat, als er dem Erzbischof von Salzburg, H.von Colloredo, die Tür vor der Nase zugeschlagen hat!
Diese außergewöhnliche Frau hat im zwölften Jahrhundert in Deutschland gelebt. Gleichzeitig Schwester der Benediktinerinnen, Komponistin, Schriftstellerin und Naturheilpraktikerin, wurde sie als Kirchenlehrerin vom Papst Benedikt XVI 2012 anerkannt. Sie war eine Mystikerin und ihre göttliche Inspiration hat ihr eine Fülle von künstlerischen Schöpfungen und Entdeckungen – sowohl für die Medizin, die Naturheilkunde, als auch für die Musik und die Literatur-  ermöglicht.
Ihre liturgischen Gesänge sind von solcher Schönheit, dass Sie sofort in die geheimnisvolle Welt des Mittelalters eintauchen.

Mittelalter - Hildegard von Bingen

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